© MartinHartmann/pakalski-press
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05.07.2025 :: Zweiter Wormser Wasser Boulder Cup

Spektakulärer Wettkampf am Wasserbecken

05.07.2025

210 Teilnehmer sorgen bei Wasser-Bouldercup für Spannung im Heinrich-Völker-Bad / Atemberaubendes Finale an der Fünf-Meter-Wand.

Als Finn Altemöller aus Frechen ganz oben in der fünf Meter hohen, schräg nach vorne geneigter Wand hing, dann mit dem ganzen Körper kräftig zu schaukeln begann, um Schwung zu holen. Als er anschließend durch die Luft flog, mit den Füßen auf einem Podest (Hold) landete, sich abdrückte, um ganz nach oben zu fassen an den letzten Griff. Und als es ihm schließlich gelang, sich dort mit eisernem Willen festzuhalten – da brandete am Springerbecken des Hein- rich-Völker-Bades frenetischer Applaus auf. Finn reckte triumphierend die Faust in den Himmel und sprang dann mit einem eleganten Salto ins Becken. Der schlanke, aber muskel-gestählte Athlet wurde deshalb so gefeiert, weil es ihm als einzigem Finalteilnehmer beim „2. Wormser Wasser-Bouldercup“ am Samstag gelungen war, in der zweiten und ungleich schwereren Finalrunde die vorgegebene Klettertour zu bewältigen. Seine fünf Konkurrenten waren zuvor allesamt an dieser letzten, unglaublich anspruchsvollen Aufgabe gescheitert. Sie hatten in der Mehrzahl zwar den Sprung gemeistert, schafften es aber nicht, sich an diesem allerletzten Hold festzuklammern.


 
  Eventseite WWBC25

Platzierungen:
Damen:
 
Herren:
 
Jugend U16
weiblich:
 
männlich:
 

Medien:
  Fotos von Matthias (IONOS HiDrive)
  Fotos der Tauchschule Ozeanic (Dropbox)
  Fotos von Jessica Epstein (Dropbox)
  Div. Videoclips/Fotos (Google Photos)
 

DAVWorms begeistert mit reibungslosem Event Ausrichter dieses ereignisreichen Tages im Völker-Bad war die Wormser Sektion des Deutschen Alpenvereins (DAV). Jugendreferent Felix Sell zeigte sich am Abend sehr zufrieden: „Wir hatten 210 Teilnehmer aus dem gesamten Süddeutschen Raum von Köln bis München. Die Stimmung war prächtig, es gab keinerlei Vorfälle, alles hat prima geklappt“, freute sich der 29-Jährige. Die Wettkämpfe hatten bereits morgens um 9 Uhr begonnen. In der Qualifikation musste jeder Teilnehmer vier Boulderprobleme lösen. Dafür vergaben die Schiedsrichter Punkte 10 bis 100 pro Kletterhindernis. Man konnte in der „Quali“ also auf die Maximalzahl von 400 Punkten kommen. Im Finale starteten jeweils sechs Teilnehmer im Frauen- und Herrenfeld. Wer mitklettern möchte, muss mindes-

tens 16 Jahre alt sein. In der Endrunde musste jeder Starter zwei „Boulder“ (Touren) durchklettern, für jede Runde gab es zwei Versuche. Entscheidend für die Schiedsrichter war, dass jeder bepunktete Griff (Hold) sicher für drei Sekunden gehalten wird. Je höher man es schafft, desto mehr Punkte gibt es.